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Stoma- und    Wundversorgung








Der Begriff "Stoma" bedeutet einfach nur "Öffnung". Die Stoma-und Wund-Versorgung umfasst die
Lieferung und Anpassung von Hilfsmitteln, die bei einem künstlichem Darmausgang oder der Verlegung der Harnröhre benötigt werden. Bei einem operativen Eingriff kann es notwendig werden, dass der Schließmuskel oder die Blase entfernt und ein künstlicher Ausgang am Bauch konstruiert werden muss.
Bei der Ausleitung des Dünndarms durch die Bauchdecke spricht man von einem Ileo-Stoma.
Kolo-Stoma beschreibt die Ausleitung des Dickdarms aus der Bauchdecke.
Die Ableitung des Urins bei Entfernung oder Teilentfernung der Blase nennt man Uro-Stoma.
Ein Stoma kann auf Zeit (temporär, wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück verlegt) oder auf Dauer (permanent) angelegt werden.
Das Auffangen des Stuhl oder des Harns erfolgt durch Beutel. Für eine problemlose Versorgung ist die korrekte Anpassung des Beutels (entsprechend der Stomagröße) von allerhöchster Wichtigkeit. Die richtige Reinigung und Pflege der Haut rund um die künstliche Körperöffnung ist Voraussetzung für eine saubere Versorgung.
Unsere Mitarbeiterinnen des Care-Teams weisen in die Anlage des Stomas ein und vermitteln wichtige Pflegehinweise. Die regelmäßige Kontrolle des Stomas gehört ebenfalls zu den alltäglichen Aufgaben, um Komplikationen zu vermeiden und Krankheitsanzeichen frühzeitig zu erkennen.


 
Versorgung bei künstlichem Darmausgang
Versorgung bei verlegter Harnröhre
   Versorgung bei Atemöffnung im Hals (Tracheostoma)


Weitere Informationen unter:

Care-Team-Service
   
 
Versorgung bei künstlichem Darmausgang
 

Versorgung bei verlegter Harnröhre
 

Versorgung bei Atemöffnung im Hals (Tracheostoma)
  Eine Tracheostomie ist eine chirurgisch geschaffene Atemöffnung in der Luftröhre. In die
Öffnung der Luftröhrenvorderwand wird eine Kanüle eingeführt, durch die der Betroffene atmen kann.
Erforderlich machen kann das: die Langzeitbeatmung während eines Komas, akute oder chronische Verengungen der oberen Luftwege z. B. bei Schwellungen durch Insektenstiche oder Tumore. Nach dem Eingriff ist ein umfangreiches und qualitativ hochwertiges Hilfsmittelsortiment auf die Bedürfnisse des Patienten abzustimmen.

 
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