Ab 2. September finden im Hause Zimmermann wieder Gang- und Gebrauchsschulungen für Prothesenanwender statt. Ergotherapeutinnen der Reha Vita kümmern sich montags und donnerstags intensiv um Patientenprobleme wie Schmerzlinderung, Stumpfsensibilisierung, Narbenbehandlung und Prothesenhandling (An- und Ablegen). Auf den Treppen und Schrägen der hauseigenen Prothesen-Teststrecke werden Übungen angeboten, um bestimmte Alltagsfähiglkeiten wiederzuerlangen oder falsche Bewegungsmuster abzustellen. Weitere Informationen für Interessenten gibt’s unter Telefon 0355/ 78 05 20.

Europäische Union fördert Reduzierung von Verwaltungsaufwand

 

Die Prozessabläufe im Zimmermann-Team werden permanent optimiert. Davon ist auch der Verwaltungsbereich nicht ausgenommen. Momentan wird hier ein Projektvorhaben zur „Digitalisierung und Weiterverarbeitung von Eingangsrechnungen“ umgesetzt. Dadurch kann der Aufwand für Kontrollen, Kontierungen, Freizeichnungen und Buchungen um viele Arbeitsstunden verringert werden. Die Maßnahme wird unterstützt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

 

Neues Sanitätsfachgeschäft für Forster Lausitzkilinik eröffnet

 

Nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit war es am 3. Juni endlich soweit: Ein modernes, attraktiv eingerichtetes Sanitätsfachgeschäft mit 54 Quadratmetern Fläche öffnete seine Eingangstür für zahlreiche Patienten und Klinikmitarbeiter. Das Geschäft wird von der Krankenschwester Kerstin Bergemann (3. v. r.) geführt, die das Klinikum bestens kennt. Da sie in Verbindung mit der Cottbuser Zimmermann-Zentrale über eine enorme Produkt- und Leistungspalette verfügt, kann Kerstin Bergemann den Fachbereichen und Ärzten des Krankenhauses künftig nicht nur mit Hilfsmitteln, sondern vor allem mit Problemlösungen zur Verfügung stehen.

 

Bild links: Geschäftsführer im Gespräch. Hans-Ulrich Schmidt von der Lausitzklinik (links) und Jörg Zimmermann vom Sanitätshaus kooperieren gut.

3. Lausitzer Lip- und Lymphtag

 

Mitte Mai gab es wertvolle Expertentipps für die mehr als 100 Lymph- und Lipödempatienten, die sich im Cottbuser Sanitätshaus Zimmermann eingefunden hatten. Sie konnten sich in lockerer Atmosphäre mit Fachärzten, Therapeuten, Pflegefachkräften und Hilfsmittelproduzenten austauschen. Auf dem Programm standen auch Workshops und Vorträge.
Z. B. im Foto: Dr. Manfred Klare, Internist und Hämatologe aus Zechlin, erläuterte die fünf Säulen der Lymphtherapie. Daneben hatte Kochschulleiter Volker Hecht leckere Kostproben von wasserausleitenden Speisen angerichtet.

Zufriedener Kunde seit 50 Jahren: Herbert Schumann

 

„Die meisten Leute merken gar nicht, dass ich mit Prothesen unterwegs bin", sagt Herbert Schumann (im Foto 2. v. r.). "Und das, obwohl ich fast 80 Jahre alt bin", fügt er hinzu.
Der doppelt unterschenkelamputierte Herbert Schumann, angereist mit seinem Auto aus Frauendorf bei Ruhland, ist aus mehreren Gründen im Zimmermann-Stammhaus vorstellig geworden: Beiläufig wegen einer kleineren Reparatur. Aber vor allem, um nach mehr als 50 Jahren Betreuung durch das Haus Zimmermann (einschließlich Vorgängerbetrieb) ein ganz großes Dankeschön an alle zu richten, die maßgeblich an seiner langjährigen Prothesenversorgung beteiligt gewesen sind. Das waren insbesondere der Orthopädietechniker Reiner Hauser (2. v. l.), aber auch der Orthopäde (i.R.) Dr. Erich Zimmermann sowie die Bandagistin Kathrin Prescher.
„Ich bin von Anfang an sehr gut zurechtgekommen - mit meinen Prothesen und mit den Menschen hier“, erzählt Schumann und belegt es mit zahlreichen Episoden. Und das soll alles auch so bleiben, denn er will schließlich weiterhin viel Fahrrad fahren und auf seinem 2000 Quadratmeter großem Grundstück arbeiten. Respekt!

Neue Internetplattform für mehr Patientenmobilität

 

Mobilität ist auch 2019 ein großes gesellschaftliches Zukunftsthema. Für das Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann hat es allerdings eine ganz spezielle Bedeutung. Denn Mobilitätsgewinn durchdringt als Zielstellung so ziemlich alle Leistungsbereiche des Cottbuser Unternehmens. Meist geht es darum, Beweglichkeits- oder Fortbewegungsprobleme von Patienten zu lösen. Doch auch sonst hat die Firma viel Wissenswertes in Sachen Mobilität zu bieten.

Eine logische Folge daraus ist die Zimmermann-Internetplattform www.mobilität-2019.de. Sie veröffentlicht seit Jahresbeginn mobilitätsbezogene Neuigkeiten - sowohl aus dem Hause Zimmermann als auch darüber hinaus. Unter dem Leitgedanken „Mehr Mobilität“ werden die aktuell wichtigsten Ereignisse, Produkte, Verfahren und Leistungen vorgestellt. Sportliche Aktivitäten spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Ein weiteres Anliegen der Website besteht darin, ihre Inhalte zeitgemäß und nutzerfreundlich zu kommunizieren. Natürlich „mobile-friendly“ und „responsive“. Das heißt, die enthaltenen Bilder, Videos, Grafikelemente und Navigationsmenüs passen sich flexibel an die Größe des jeweiligen Ausgabemediums an, z. B. an Smartphone, Tablet oder PC. Integrierte Suchfunktion, Socal-Media-Schaufenster und Übersetzungstool für fremdsprachige Interessenten werten das Informationsangebot der Seite technisch auf.

Roland Radenz (links) mit BPRSV-Trainer Hans-Joachim Lehmann

Rollt Roland Richtung Tokio?

 

Seit fast zwei Jahrzehnten arbeitet Roland Radenz in der Warenwirtschaft des Zimmermann-Teams. Irgendwann beschloss er, nebenbei noch einmal „kräftig in die Pedale zu treten“, Leistungssportler zu werden und Erfolg zu haben.
Und so begann Rolands Karriere als Renndreiradfahrer im Juli 2017 mit Probetrainingseinheiten beim Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationssportverein. Im April 2018 nahm er an einem Trainingslager in Italien teil. „Dort hat es mir richtig gut gefallen“, schwärmt er noch heute, „besonders das freundschaftliche Miteinander der Sportler“.
Offensichtlich war das ein gewaltiger Motivationsschub für den Newcomer. Denn bald danach holte er Silber beim European Paracycling Cup in Verola (Foto). Und nur Wochen später belegte er den sechsten Platz beim UCI- Paracycling-RoadWorldCup im belgischen Ostend.
Jäh gestoppt wurde diese Erfolgsserie dann allerdings ab Mai durch einen Trainingssturz mit Schlüsselbeinbruch. Der Unfall ließ ihn auch die Deutsche Meisterschaft verpassen. Wirklich zurückgeworfen hat er den ehrgeizigen Fünfzigjährigen allerdings nicht. Schon Anfang September stand Roland Radenz wieder am Start und nach einem beeindruckenden Rennen sogar ganz oben auf dem Siegertreppchen: Schnellster beim Europacup in Puchov, Slowakei! Und Ende September, in der „Goldenen Stadt“ Prag, reichte es dann zwar nicht ganz für Gold, doch mit den Plätzen 2 (im Zeitfahren) und 3 (beim Massenstart) zeigte Roland wiederum eine hochklassige Leistung.
„Meinetwegen könnte das natürlich so weitergehen“ sagt der spastisch gelähmte Cottbuser. „Ich denke da an die Nationalmannschaft, die WM-Teilnahme 2019 oder einen schnellen Punkteaufbau für die Paralympics-Nominierung für Tokio 2020.“ „Am besten alles“, fügt er hinzu.

 

Die Zimmermannschen Radpositionsanalysen, nach denen u. a. Sitzposition und Lenkung des Bikes individuell angepasst werden, verschaffen Roland Radenz legale Wettbewerbsvorteile.

Ein erstes internationales Achtungszeichen setzte Roland im April 2018 mit einer Silbermedaille im oberitalienischen Verolanuova. Foto mit erstplatziertem Giorgio Farroni.

Der Umwelt zuliebe:
E-Mail statt Papierpost

 

Naturschutz zum Nulltarif - helfen Sie mit!

 

Der Klimawandel hat weltweit unübersehbare Folgen. Was aber oft nicht gesehen wird: Jeder von uns kann wirksame Beiträge zur Erhaltung unserer Natur leisten. Zum Beispiel durch Verzicht auf Papier. Und das geht eigentlich ganz einfach.
Wir möchten Ihnen künftig Informationen wie persönliche Einladungen, Rechnungen oder Termin-Tipps zu Ihrer Versorgung per E-Mail statt als Brief zusenden. Wenn Sie damit einverstanden sind, werden mit jeder Nachricht etwa 28 Gramm an Treibhausgasen eingespart! Insgesamt wird die Umwelt rund fünfmal weniger belastet, als mit einem Brief. Das haben Forscher des Umweltinstituts Freiburg mit einer Studie herausgefunden. Denn schließlich muss Briefpapier hergestellt und bedruckt, in Umschläge gesteckt, sortiert und mit Lkw transportiert werden. All das verbraucht Strom und verursacht Emissionen wie Kohlendioxid, Schwefeldioxid oder Dieselruß. Darüber hinaus muss der Brief auch noch entsorgt oder sein Papier wiederaufbereitet werden.
Also: Wenn auch Sie sich ohne großen Aufwand ein bisschen umweltfreundlicher verhalten wollen, brauchen nichts weiter zu tun, als eine E-Mail mit dem Stichwort „Umweltschutz“ an info@zimmermann-team.de zu senden.
Selbstverständlich garantieren wir alle üblichen Sicherheitsstandards für die E-Mail-Korrespondenz.

Mit unserem Jahresmotto "Mobilität 2018" plädieren wir für noch mehr Flexibilität und unproblematische Bewegungsmöglichkeiten. Als Vorbilder und Botschafter für "Mehr Mobilität!" haben wir körperbehinderte Freizeit- und Profisportler porträtiert, z. B. die Weltrekordlerin Vanessa Low in unserem Team-Report. Die meisten dieser Leute haben bewegende Lebensgeschichten. Mit ihren coolen Prothesen, schnellen Rollstühlen und eisernem Willen vollbringen sie unglaubliche Leistungen, manchmal bessere als Sportler ohne Handicap. Dann wird darüber diskutiert, ob ihre Behinderung noch Einschränkung oder schon Vorteil ist. Keiner der porträtierten Athleten will jedenfalls bemitleidet werden. Die Profis wollen Medaillen, die Amateure Anerkennung und Spaß haben.
Natürlich sind die Sportler auch wichtig für unsere Branche, weil sie modernste Mobilitätshilfen unter Extrembedingungen verwenden. Die Mensch-Technik-Schnittstellen und die Produkte selbst können im Dialog mit den Akteuren immer weiter verbessert werden. Und jeder Anwender kann sicher sein: Was sich im Leistungssport bewährt, funktioniert im Alltag auf jeden Fall erst recht!

Die sechs Kilogramm schwere Bronze-Statue gilt in Fachkreisen als wichtigste Wirtschafts-auszeichnung des deutschen Mittelstandes und wird landläufig oft als "Mittelstands-Oscar" bezeichnet. Foto: OPS, B. Löffert


Zimmermann-Team gewinnt
Mittelstands-Oscar

 

Das Cottbuser Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann ist Preisträger im Wettbewerb um den Großen Preis des Mittelstandes 2016. Anfang September nahm Geschäftsführer Jörg Zimmermann (Foto) die begehrte Trophäe für die Wettbewerbsregion Berlin/Brandenburg entgegen, in der insgesamt 292 Firmen nominiert waren. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Zimmermann gegen mehr als 300 Mitbewerber behauptet und war bis in den Kreis der fünf Finalisten gekommen.

Die Podologin Diana Forys arbeitet im Haus Zimmermann mit Orthopädieschuhtechnikern, Wundschwestern und dem Sani-Team eng zusammen. Vor allem, um beim Diabetischen Fußsyndrom eine individuelle und perfekte Versorgung zu gewährleisten.

 

Die Podologie (griechisch: "Lehre am Fuß") ist gemäß deutschem Podologengesetz ein medizinischer Fachberuf.

Heilung von Problemfüßen


Eingewachsene Zehennägel, Hornhaut, Wunden, schmerzende Hühneraugen, Nagelmissbildungen oder Nagelpilze sind Fußprobleme, die man selten allein in den Griff bekommt. Mit Diana Forys gibt es dafür im Hause Zimmermann eine staatlich geprüfte Expertin für Podologie, die Kassenpatienten und Selbstzahlern eine breite Palette hoch qualifizierter Leistungen bietet, z. B.


● podologische Komplexbehandlung (medizinische Fußpflege);
● klassische Fußpflege;
● Abtragen von Hornhaut;
● Behandlung von Hühneraugen oder Warzen;
● Behandlung von Nagelveränderungen, z. B. verdickten oder eingewachsenen Nägeln;
● Setzen von Nagelkorrekturspangen;
● Anbringen von Druck- oder Reibungsschutz;
● weitere Sonderleistungen.

 

Interessenten melden sich bitte telefonisch an unter 0355/78 05 20.